Architekturen in Zelluloid

„Der Film zeigt, dass neben einem objektiv quantifizierbaren, äußeren Raum ein innerer, subjektiv empfundener Raum eine Wirkung entfaltet, die er seinerseits auf die Handlung der Geschichte überträgt. Der innere Raum ist an eine subjektive Sicht gebunden, die einen Wahrnehmungsprozess durch einen Betrachter impliziert. Dass diese duale Raumauffassung über die räumliche Funktionalität hinausweist und zur persönlichen Projektionsfläche wird, die an einen Wahrnehmungsprozess gekoppelt ist, legt nahe, die Begriffe der Raumwahnehmung und der Raumwirkung etwas differenzierter zu betrachten und voneinander abzugrenzen.“

aus: Doris Agotai, Architekturen in Zelluloid, 2007, s.25

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