IDIOTEN // DAS ALLTÄGLICHE GRENZT UNS AUS

wenn encounter vorallem dann passiert wenn es keinen verhaltenskodex mehr gibt, im sinne dessen dass nicht die mehrheit bestimmt, dann wäre die frage wie man den raum der jetzt gerade eine bedrohung ist, nicht genutzt bzw. unabsichtlich aus gründen – politischen geschlossen wurde, wie kann man davon eine positive variante schaffen, was ist die positive variante in einem architektonischen sinne von einem raum in dem es keinen kodex gibt?

notiz zur forschung am leerstand.

Friedhof_HDS

wenn du tot bist
oder meine wunschliste für wenn du tot bist

wenn du tot bist
will ich dass etwas anders ist

ich will dann ein bild von dir so groß wie unser fenster zur strasse raus

und will dass der der dir jeden tag den staub von den knochen bläst
dass der im monat keine lücke auf dem konto hat
obwohl er in einer platte arbeitet

ich will dass es dann leitern gibt die länger sind als alle leitern der familie zusammen

ich will dass ich dann auch noch ein gästebett bei dir stehen haben kann
für den fall dass wir uns mal wieder streiten aber ich trotzdem mit dir frühstücken will.

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mögliche zukünftige Nutzung für das Haus der Statistik: jedes Zimmer ein Grab.

MÜLL

ein versuch poetisches bild an abstrakten text zu kleben. skizze für den installationsfilm. mit auszügen aus: Jean Baudrillard, Die Stadt und der Hass, aus: Perspektiven metropolitaner Kultur, Hrsg. Ursula Keller, 2000

there is nothing to do

auszug aus: UCSD By Design: Jean-Philippe Vassal

„sometimes we have to take time to see the things as they are, the charme that they can have. and sometimes to be an architect can be also to say that there is nothing to do“ jean-philippe vassal